Es läuft ohne dich weiter
Jeder Kanal rechnet seinen Sendeplan aus einem festen Zeitpunkt und einem festen Startwert aus. Machst du die App um 20:14 auf, steigst du mittendrin ein, genau da, wo der Kanal gerade steht. Kein „Fortsetzen bei 00:00“.
Native Apple-App · Jellyfin
Deine Mediathek hat 4.000 Titel und du findest nichts. 90sTV dreht das um: Es macht aus deinem Jellyfin-Server laufende Fernsehkanäle mit festem Sendeplan. Du schaltest ein, und es läuft schon.
Für Mac · Apple TV · iPad
Der Plan ist keine Warteschlange, die auf dich wartet. Er läuft, auch wenn die App zu ist.
Jeder Kanal rechnet seinen Sendeplan aus einem festen Zeitpunkt und einem festen Startwert aus. Machst du die App um 20:14 auf, steigst du mittendrin ein, genau da, wo der Kanal gerade steht. Kein „Fortsetzen bei 00:00“.
Derselbe Kanal zeigt auf jedem Rechner zur selben Sekunde dasselbe Bild. Der Sendeplan ist eine reine Rechnung aus Startzeit, Startwert und Laufzeiten, nichts davon wird gewürfelt, wenn du zuschaust.
Der Film um 20:15 fängt um 20:15 an. Wer um 20:40 kommt, hat den Anfang verpasst. Genau das ist der Punkt: Ein Programm, das man verpassen kann, ist eins, für das man sich hinsetzt.
Nach dem ersten Sync stehen die Kanäle schon da: ein durchgemischter Filmkanal, ein Serienkanal in Staffel- und Folgenreihenfolge, Kanäle für deine häufigsten Genres und ein buntes Programm. Danach kannst du alles umbauen.
Kanal wählen, oder mit ↑ ↓ durchschalten.
Ein Genre-Kanal ist eine Regel, keine Liste. Kommen neue Folgen auf den Server, sind sie im Programm.
Titel, Staffel oder ganze Serie in beliebiger Reihenfolge. Ein „Serien-Ordner“ löst sich beim Abspielen auf, neue Folgen rutschen von selbst rein.
Jeder Kanal hat eine Nummer wie am Tuner, ein Symbol und eine Farbe, die trägt er durch Guide, Senderkennung und Bild.
Morgens lief Zeichentrick, nachmittags Serien, um 20:15 der Film und danach das, was Kinder nicht mehr sehen sollten. Ein Tagesprogramm-Kanal macht genau das: Er schaut auf die Uhr und entscheidet danach, woraus er sein Programm zieht.
Der Block wird erst gewechselt, wenn die nächste Sendung beginnt. Ein Film, der um 20:15 anfängt, läuft zu Ende, auch wenn er in die Nacht reicht.
Jeder Block hat ein Ersatzprogramm: Hast du keine Zeichentrickfilme, läuft morgens eben eine Serie statt einer schwarzen Fläche.
Um zwei Uhr nachts läuft noch das Nachtprogramm, der Block von 23 Uhr reicht über Mitternacht, bis morgens der nächste anfängt.
Innerhalb eines Blocks kommt jeder Titel einmal dran, bevor sich etwas wiederholt. Trotzdem bleibt die Reihenfolge berechenbar und überall gleich.
Was gleich läuft, was danach kommt, was nachts durchläuft, bis eine Woche im Voraus. Die Zeiten unten sind keine Attrappe: Sie werden gerade eben ausgerechnet, mit derselben Logik wie in der App.
Gemerkt wird „dieser Titel auf diesem Kanal“, nicht eine Uhrzeit. Verschiebt sich der Plan, weil neue Medien dazukommen, verschiebt sich die Erinnerung mit.
Auf Wunsch schaltet die App zum Sendestart selbst auf den Kanal. Vorlauf: pünktlich, 5 oder 15 Minuten vorher.
Der Grund, warum Sendungen früher zu runden Zeiten anfingen: der Sendeplatz. Jede Sendung wird auf das nächste Raster aufgerundet. Was übrig bleibt, füllen Spots, und die letzten Sekunden gehören der Senderkennung.
Du legst in Jellyfin einen Ordner mit Spots an und zeigst der App darauf. Diese Titel laufen danach nie als Programm: Sie verschwinden aus allen Kanälen und aus der Titelsuche und stehen nur noch als Füllung zur Verfügung.
Der Block läuft zwischen zwei Sendungen, nie mitten hinein. Im Guide tauchen die Spots nicht auf; da steht, was du eingeschaltet hast.
Die Senderkennung wird gezeichnet, nicht abgespielt: kein Video, keine Rechte, und sekundengenau so lang, wie der Sendeplatz noch offen hat.
Ein Code auf dem Bildschirm, ein Scan mit dem Handy, und du schaltest vom Sofa aus um. Ohne App, ohne Konto, und nichts davon verlässt dein WLAN.
Der Code öffnet einfach eine Seite im Browser. Legst du sie auf den Home-Bildschirm, startet sie ohne Browserleiste, mit App-Symbol, wie eine echte Fernbedienung.
Der Zugang hängt an einem geheimen Schlüssel, der ausschließlich im QR-Code steht. Jeder Seitenaufruf und jeder Tastendruck trägt ihn mit.
Der kleine Server läuft nur in deinem Heimnetz und nur, wenn du ihn anschaltest. Eine Fernbedienung im Netzwerk soll nicht ungefragt auftauchen.
Gemerkt wird der Bonjour-Name, nicht die IP, die steht nur als Rückfall daneben, falls dein Router mDNS blockt. Ein Lesezeichen funktioniert dadurch auch morgen noch.
Eine Fernbedienung mit toten Knöpfen ist eine Attrappe. Deshalb hat die App eine Lautstärke und eine Kanalwahl per Nummer bekommen, damit die VOL-Wippe und das Zehnerfeld etwas bedeuten. Das Steuerkreuz blättert durch den TV-Guide.
Zwei Geräte stehen zur Wahl: eine schlichte Liste mit allem Nötigen, und die klobige aus schwarzem Plastik, mit Gummitasten, Zehnerfeld und LCD. Umgeschaltet wird unten auf der Fernbedienung selbst.
Die Fernbedienung ist echt, drück ruhig drauf.
Seite 100 auswendig, dreistellig eingetippt und gewartet, bis die Seite umläuft. 90sTV hat einen echten Videotext: dieselben Farben, dieselben Seitennummern, dieselbe Fastext-Leiste. Er erfindet nichts, jede Seite ist nur eine andere Ansicht auf das, was gerade läuft.
Tippe eine Nummer ins Feld, bei der dritten Ziffer springt die Seite um. Gibt es sie nicht, sagt der Text das genauso trocken wie damals.
Rot, Grün, Gelb, Blau führen direkt zu Startseite, Programm, laufender Sendung und Hilfe, wie die vier Tasten auf der Fernbedienung.
Der Teletext hält keine eigenen Daten. Kanäle, Sendeplan, Wetter und Erinnerungen sind dieselben, die die App auch sonst zeigt.
Ein Röhrenfernseher hat nie ein sauberes Bild geliefert. 90sTV legt die Artefakte über das Video, Zeilen, Korn, Flackern, VHS-Versatz, dunkle Ecken. Nichts davon fasst deine Datei an. Alles einzeln abschaltbar.
Wie bei einer Dachantenne: Regen bringt Rauschen, Wind lässt das Bild verrutschen, ein Gewitter schlägt Löcher in den Empfang, Nebel macht alles milchig.
In der App wahlweise mit echtem Wetter: einmalig deinen Standort, dann Open-Meteo. Sonst passiert im Hintergrund nichts.
Community
Rund um 90sTV gibt es einen Discord: Leute, die ihre Kanäle teilen, Ideen einwerfen, Fehler melden und in Erinnerungen an Testbild und 4:3 schwelgen. Schalt dich dazu.
Discord beitreten90sTV macht aus deiner Jellyfin-Bibliothek Fernsehkanäle mit festem Sendeplan. Du schaltest ein, und es läuft schon, der Plan läuft auch bei geschlossener App und ist auf jedem Gerät gleich.
Es ist eine native App für Mac, Apple TV und iPad.
Ja. 90sTV spielt von deinem eigenen Jellyfin-Server; es gibt keinen Dienst dahinter.
Nein. Zugangsdaten gehen nur an den Jellyfin-Server, den du einträgst. Kein Konto, keine Telemetrie; gespeichert wird nur das Zugriffstoken, im Schlüsselbund.
Ja. 90sTV kann einen kleinen Server im WLAN öffnen; du scannst einen QR-Code und steuerst Kanäle und Ton vom Browser aus, ganz ohne zusätzliche App. Das ist optional, und nichts verlässt dein Netzwerk.
Ein Kanal, der nach Uhrzeit umschaltet, morgens Zeichentrick, nachmittags Serien, zur Primetime ein Film und danach Nachtprogramm.
Jeder Kanal rechnet seinen Plan aus einem festen Zeitpunkt und einem festen Startwert; es ist eine reine Rechnung. Derselbe Titel läuft überall zur selben Sekunde, und wer zu spät kommt, hat den Anfang verpasst.
Zugangsdaten gehen ausschließlich an den Jellyfin-Server, den du einträgst. Es gibt keinen Dienst dahinter, kein Konto, keine Telemetrie.
Nur das Zugriffstoken landet im Schlüsselbund. Beim Abmelden wird es gelöscht.
Die Wiedergabe läuft über AVPlayer und fragt zuerst Direct Play an. Passt das Format nicht zu AVFoundation, übernimmt Jellyfins HLS-Transcoding.
Nativ mit SwiftUI auf Mac, Apple TV und iPad. Server- und Bibliotheksdaten liegen mit SwiftData auf dem Gerät.
Kanäle, Programmeinstellungen und Erinnerungen wandern über deine private iCloud auf all deine Apple-Geräte. Die Jellyfin-Zugangsdaten bleiben auf dem Gerät. Ohne iCloud läuft alles lokal weiter.